CDU Gemeindeverband Jüchen
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13.07.2015, 21:51 Uhr | F.Engels
Warum Glasfaser jeden betrifft
Glasfaser ist wichtig und betrifft auch Sie. 
Wenn heutzutage von Infrastruktur gesprochen wird, so ist längst nicht mehr nur von Straßen, Brücken, Gleisen usw. die Rede, sondern auch von IT-Netzen. Diese „Datenautobahnen“ sind wichtig, um der Industrie, welche auch für den Standort Jüchen von enormer wirtschaftlicher Bedeutung ist, aber auch privaten Haushalten einen modernen und zukunftssicheren Zugang zum Internet zu ermöglichen. Nur moderne und gut ausgebaute Internetzugänge sichern den Firmen, auch international, die Wettbewerbsfähigkeit, um die immer größer werdenden Datenmengen verarbeiten und bedienen zu können. Aber auch für private Haushalte sind die modernen Glasfasernetze von wichtiger Bedeutung, so sind sie Garant dafür, den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde einen zukunftsfähigen Zugang zum Internet, Telefon und Fernsehen bieten zu können. Glasfaser bedeutet für die Bürgerinnen und Bürger, dass die Kabel, welche ihre Informationen mittels Lichtsignalen weiterleiten, nicht nur bis zum Verteiler an der Straßenecke gehen, sondern auch dort das bisherige und veraltete Kupferkabel, welches bis zum Hausanschluss im Keller geht, ersetzt werden. Dies nennt man dann Fibre To The Home (FTTH) oder frei übersetzt „Glasfaser bis ins Haus“. Diese neue Technik bedingt jedoch den Wegfall der alt hergebrachten analogen oder ISDN-Leitungen, welche uns seit Jahrzehnten begleitet haben. Der bekannte „Amtsanschluss“ wird somit durch einen Glasfaserzugang im Keller und durch einen Internet-Router ersetzt. Dieser kleine „Kasten“ stellt von nun an den Zugang in die große digitale Welt dar. Im Haushalt vorhandene Telefone, Faxgeräte, Computer, Fernsehgeräte usw. werden von nun an, an den Router angeschlossen. Eine Art „Gegentechnik“ gibt es auch von der Telekom, welche, diese sogenannten „All-IP Anschlüsse“, also zu Deutsch „alles über Internet“-Anschlüsse, über Kupfer bereitstellt. Hiervon ist im Übrigen jeder Haushalt bis spätestens 2018 betroffen, da auch die Telekom eine Umstellung erzwingen will. Daraus resultiert ein Handlungsbedarf für jeden Haushalt in der Gemeinde. Bei einem direkten Vergleich der Kupfertechnik mit der Glasfasertechnik, geht diese als klarer Sieger hervor. Die Glasfasertechnik bietet für die Zukunft nahezu unbegrenzte Möglichkeiten des Ausbaus, während die Möglichkeiten bei kupferbasierenden Leitungen nahezu erschöpft sind. So bietet bspw. auch heute schon ein Glasfaseranschluss neben Telefon und TV, in höchster HD-Qualität, noch einen symmetrischen 100 Mbit/s Internet-Anschluss. Hier muss sogar das, dem kupferbasierenden Anschlüssen ebenfalls überlegene, Kabelinternet kapitulieren. Da zukünftig neben Telefon auch TV und Internet über eine Leitung gehen werden, muss die Internetleitung hier gewaltige Datenmengen verarbeiten können. Insbesondere dann, wenn auch noch mehrere Personen im Haushalt zeitgleich auf das Internet via Smartphone, Tablet oder PC/Notebook zugreifen möchten. Diese Datenmengen werden in Megabit pro Sekunde gemessen. Kurz gesagt desto mehr Mbit/s desto schneller ist der Internetzugang. Der gewaltige Vorteil bei Glasfaser liegt darin, dass die Lichtsignale in den Fasern sehr unempfindlich gegenüber äußeren Einflüssen in Form von elektromagnetischer Störstrahlung sind. Somit ist es möglich über einen Glasfaseranschluss in beide Richtungen (Down- und Upload) die 100 Mbit/s bereitzustellen, während dies bei kupfer- oder kabelbasierenden Anschlüssen nicht der Fall ist, da diese nur bedingt gegen elektromagnetische Störstrahlungen geschützt sind. So können über Konkurrenztechniken (Kabel,
Kupfer) vielleicht auch 50, 100 usw. Mbit/s angeboten werden, aber eben nur in eine Richtung, nicht in beide. Darüber hinaus garantiert das Glasfasernetz die vollen zugesagten Bandbreiten, während die Kupfernetze immer den Zusatz „bis zu“ verwenden und somit oft nur die halbe oder noch weniger Bandbreite liefern, als man eigentlich gebucht hatte. Mittels modernster Verlegetechnik werden Glasfaserleitungen den bisherigen Flaschenhals, also die Kupferleitung vom Verteilerkasten zu Ihrem Haus (auch die „letzte Meile“ genannt), ersetzen. Dazu muss lediglich ein schmaler Streifen im Bürgersteig  geöffnet werden. Von diesem aus wird ein Leerrohr bis zu Ihrem Haus und in diesem die Glasfaser verlegt. Der ganze Vorgang dauert gerade mal einen Tag. Nicht zuletzt sollte die damit einhergehende Wertsteigerung des Hauses berücksichtigt werden, da nur Häuser mit modernem Internetzugang künftig eine Nachfrage bei jungen Familien bedienen können. Also warum nicht heute schon den Anschluss von morgen nutzen und somit eine moderne und zukunftsfähige Infrastruktur für die Gemeinde Jüchen schaffen und unterstützen und zeitgleich selber davon profitieren? Die CDU Jüchen begrüßt und unterstützt den Ausbau und hofft auf viele Bürgerinnen und Bürger, die sich für die Technik der nächsten Jahrzehnte entscheiden.