OV Hochneukirch

Liebe Parteifreundinnen und Parteifreunde,

 

das Jahr 2016 neigt sich dem Ende und gibt so Anlass zu einer Rückschau und einen Ausblick auf das kommende Jahr:

 

Das Jahr 2016 war überschattet von terroristischen Anschlägen auch in Europa und Krisen weltweit.

Die Anschläge in u. a Frankreich und Belgien sowie die durch Sicherheitskräfte in Deutschland vereitelten Anschläge zeigen, dass es eine absolute Sicherheit leider nicht gibt.

 

Die Unterbringung und Integration der Menschen, die bei uns Schutz suchen, ist nicht nur im Jahr 2016 eine große Aufgabe gewesen. Sie wird uns auch in den kommenden Jahren beschäftigen.

Die geplante Flüchtlingsunterkunft in Jüchen wird zu Beginn des Jahres 2017 fertiggestellt. Wobei über alle Parteigrenzen hinaus Einigkeit besteht, durch Anmietung kleiner Wohneinheiten die Unterbringung der Menschen, die Schutz suchen, zu gewährleisten. Dies ist auch ein wichtiger Bestandteil zur Integration uns unsere Gemeinschaft.

Verwaltung und Politik in der Gemeinde Jüchen haben die großen Herausforderungen, die der Zustrom von Geflüchteten und Asylsuchenden mit sich brachte, gut gemeistert. Dieser Erfolg konnte aber nur durch ein großes Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Hilfsorganisationen erreicht werden.

 

Die Vorgänge in Köln zum letzten Jahreswechsel zeigen aber auch, dass der Bereich der öffentlichen Sicherheit nicht vernachlässigt werden darf. Hierbei sind jedoch schon in den vergangenen Jahren seitens des Landes durch unzureichende Personalausstattung im Polizeibereich die Weichen falsch gestellt worden.

 

Aber nicht nur die die großen nationalen Themen haben Politik und Verwaltung vor Ort im Jahr 2016 beschäftigt.

Die Umwandlung der Sekundarschule in eine Gesamtschule ist von den Eltern gut angenommen worden. Ich hoffe, dass in Jüchen nun auch weiterhin jeder Schülerin und jedem Schüler ein leistungsgerechtes Angebot bei den weiterführenden Schulen gemacht werden kann. Dieses Ziel ist nur mit zwei starken Schulen und deren Zusammenarbeit zu erreichen.

Die Unwetter im Mai und Juni haben auch bei uns Schäden verursacht und unsere Feuerwehr gefordert. Mein Dank gilt an dieser Stelle den Kameradinnen und Kameraden der freiwilligen Feuerwehr in der Gemeinde Jüchen, die ehrenamtlich nicht nur bei Bränden und Unglücken zuverlässig im Einsatz sind.

Aber eine funktionierende Feuerwehr ist nicht nur durch die vielen freiwilligen Helfer zu sichern auch die Ausstattung muss den aktuellen Standards entsprechen. Für die kommenden Jahre sind nicht nur für Feuerwehrfahrzeuge Mittel im Haushalt veranschlagt, es ist auch der Neubau eines Feuerwehrgerätehauses im Siedlungsschwerpunkt Hochneukirch-Otzenrath geplant.

Dieser Neubau ist aufgrund der derzeitigen Situation an der Alten Römerstraße und des zukünftigen Einsatzgebietes des Löschzuges Hochneukirch nicht nur sinnvoll, sondern auch notwendig.

 

Die CDU wird auch in den kommenden Jahren Geld sowohl in die Ausstattung der Schulen, als auch in die Sportinfrastruktur investieren. Hier sei exemplarisch auf die Instandhaltung des Schwimmbades in Hochneukirch verwiesen.

Auch für die Kleinsten wurde das Angebot an Betreuung bedarfsgerecht weiter ausgebaut. In diesem Jahr wurden die Umkleideräume am Schwimmbad in Hochneukirch zur Dependance des Kindergartens an der Weststraße umgebaut.

Der CDU-Ortsverband Hochneukirch-Otzenrath war nicht nur bei zahlreichen Veranstaltungen der Vereine anwesend, sondern hat diese auch finanziell unterstützt.

An dieser Stelle möchte ich mich bei den ehrenamtlichen Mitbürgerinnen und Mitbürgern für ihren Einsatz in den verschiedensten Vereinen herzlich bedanken. Ohne dieses Engagement wäre unsere Heimat nicht so lebenswert. Ferner wird sich die CDU auch weiterhin als Partner der Vereine in der Gemeinde verstehen und somit das Gemeinwohl fördern.

 

Für den Ortsverband Hochneukirch konnte ich Britta Krahwinkel-Reifgens als Mitgliedsbeauftragte gewinnen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihr und schätze sehr, dass sie sich auch als recht neues Mitglied nicht scheut, Verantwortung zu übernehmen.

Zu Beginn des Jahres 2017 wird auch im Ortsverband ein neuer Vorstand gewählt, dem ich auch gerne noch zwei weitere Jahre vorstehen möchte und somit zur Wiederwahl antrete.

 

Der Ortsverband wird sich in den nächsten Jahren für die Umgehungsstraße L 354n einsetzen, um die Ortslage Hackhausen sowie Teile von Hochneukirch vom Durchfahrtsverkehr zu entlasten.

In der konkreten Ausgestaltung der Umgehungsstraße muss dabei eine Alternative gefunden werden, die nicht nur von den Verkehrsteilnehmern angenommen wird, sondern auch zu keiner zusätzlichen Belastung der Anlieger führt.

 

Bei den Gebühren konnten wir für auch für 2017 bis auf den Bereich der Friedhöfe und der Abfallentsorgung die Höhe konstant halten.

Neben der sehr guten Infrastruktur und den sportlichen und kulturellen Angebote, die Jüchen zu bieten hat, trägt auch eine moderate Gebühren- und Steuerpolitik zur Attraktivität bei. Diesen Weg wird die CDU auch weiterhin verfolgen.

 

Die Haushaltsplanberatungen für 2017 waren aus Sicht des Ortsverbandes geprägt durch das Dorfentwicklungskonzept Hochneukirch-Hackhausen sowie der Einstieg in die Planung eines neuen Feuerwehrgerätehauses und den Neubau des Kindergartens in Otzenrath.

Und das obwohl die finanzielle Ausstattung der Gemeinde weiterhin unzureichend ist.

Trotz der weiterhin finanziell schwierigen Situation bin ich mir sicher, dass wir die Herausforderungen der kommenden Jahre mit Tatkraft und Kreativität meistern werden.

 

Mit diesem Rückblick auf das Jahr 2016 und dem Ausblick auf kommende Jahre, liebe Parteifreundinnen und Parteifreunde, wünsche ich Ihnen und Ihren Angehörigen eine besinnliche und frohe Weihnachtszeit sowie alles Gute für das neue Jahr.

 

Mein besonderer Dank gilt dem gesamten Vorstand des Ortsverbandes Hochneukirch-Otzenrath für die gute und zielgerichtete Zusammenarbeit sowie Bürgermeister Harald Zillikens und dem Fraktionsvorsitzenden der CDU Norbert Esser für die vertrauensvolle Kooperation.

 

Mit freundlichen Grüßen

Mario Broisch