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21.03.2011, 15:17 Uhr
Mitgliederversammlung der CDU Jüchen
Auf der Mitgliederversammlung des CDU Gemeindeverbandes Jüchen am 19.03.2011 wurde der Vorstand neu gewählt. Dr. Christoph Schmitz wurde als Vorsitzender bestätigt. Dr. Harald Moll, Stefan Heckhausen, Mario Broisch und Werner Hüsselmann wurden zu seinen Stellvertreten gewählt. Peter Trost als Schriftführer, Jochen Wirtz als Kassierer und Gerd Bandemer als stellvertretender Kassierer wurden im Amt bestätigt. Der Vorstand wird zusätzlich durch die Beisitzer Heribert Bruns, Ralf Cremers, Karl-Heinz Ehms, Karl-Georg Klauth, Helmut Kreutz, Gerd Kuska, Michael Paschke und Andrea Winzen verstärkt. 
Der Landtagsabgeordnete Lutz Lienenkämper und der Bundestagsabgeordnete Ansgar Heveling waren als Gäste gekommen, um aus Düsseldorf und Berlin zu berichten. Lutz Lienenkämper zeigte auf, dass die hohen Erwartungen der Mitbürgerinnen und Mitbürger an die Landesregierung nach der Wahl bereits in vielen Punkten enttäuscht worden sind. Egal ob dies bei einer Konsolidierung der Finanzen oder auf dem Gebiet der Wirtschaft bzw. Arbeit seien. NRW befindet sich auf einem Sonderweg - immer tiefer in die Neuverschuldung. Anders als über finanzielle Zugeständnisse an die Linke weiß Hannelore Kraft sich nicht über Wasser zu halten. Zum Glück für die Zukunft von NRW und damit die Zukunft unserer Kinder war die Klage in Münster erfolgreich, so dass der grenzenlosen Neuverschuldung ein Riegel vorgeschoben werden konnte. Lutz Lienenkämper machte klar, dass wir als CDU keine Angst vor Neuwahlen haben müssen, wenn wir unsere Finanzpolitik den Wählerinnen und Wählerin gegenüber transportiert bekommen. Denn eine stabile und verlässliche Finanzpolitik sichert die Zukunft unserer Kinder.

Anschließend berichtete der Bundestagsabgeordnete Ansgar Heveling aus Berlin. Das beherrschende Thema der letzten Tage ist natürlich die Naturkatastrophe in Japan. Er zeigte auf, dass ein Zeichen von politischer Klugheit ist, wenn sich eine Situation ändert, kurz innezuhalten und neu zu bedenken. Die Sicherheitslage der deutschen Atomkraftwerke hat sich durch das Erbeben in Japan nicht geändert, was sich geändert hat bzw. noch ändert ist das Restrisiko, dass man bereit ist zu akzeptieren. Deswegen ist ein Moratorium der richtige Weg, damit man in Ruhe und mit Sachlichkeit die geänderte Situation bewerten kann. Angar Heveling betonte die schwierige Lage in Libyen. Dabei muss man sich jedoch immer die Frage stellen, ob der Einsatz deutscher Truppen gerechtfertigt ist und wo man die Grenzen zieht. Wenn man in Libyen eingreift, muss man dann z. B. nicht auch in der Elfenbeinküste eingreifen? Hier fehle es in Deutschland an einer klaren Strategie für die Außen- und Sicherheitspolitik.